Autor: Jörg Bergmann

Der Datterich-Triathlon in Darmstadt

27.08.2017 Darmstadt Keine Kommentare

Professional Fun Haver (not necessarily Triathlete)

Das Kritischste sind die 8 Bahnen schwimmen innerhalb 15 min. deswegen, weil dann das nächste Team in die Bahn einsteigt und startet.

Wenn Dampf machen, dann Wasserdampf. Luftblasen machen kann ich schon.

Hinterher gab es für mich auch vor Ort eine kostenlose Rückenmassage! A perfect day. 😊

Kuriosum am Rande ist, dass meine Platzierung und Startnummer identisch geworden sind: 765. Treffer!

Gesamtzeit: 01:23:32,
Schwimmen: 00:10:53,
Radfahren: 00:41:37,
Laufen: 00:25:43.

Ziel für 2018 kann dann eigentlich auch nur wieder sein: die Identität. Kann ich mit leben, dass ich ich bin.

KAFFEE schallt es im Odenwald

13.08.2017 Wahrnehmung Keine Kommentare

„Kaffee“ schallt die Quelle kräftig laut durch den Odenwald – der Löffel steht in der Tasse stramm.

Globale Auswirkungen des deutschen Mindestlohns

20.10.2015 Gedanken Keine Kommentare

Erstes Semester VWL-Vorlesung: Stichwort Preiskontrollen durch den Staat. Im Vergleich zum Marktgleichgewicht geht die Nachfrage nach Arbeitskraft zurück und das Angebot an Arbeitskraft weitet sich aus. Es kommt zu einem Überschussangebot. Dieses bleibt bestehen und wird im Fall von Arbeitskräften mit Hartz IV subventioniert. Dies führt dazu, dass Arbeitskräfte aus nicht-deutschen Arbeitsmärkten nach Deutschland wandern und die dortigen Arbeitsmärkte empfindlich gestört werden. Die Politik der GroKo greift damit nicht nur in den deutschen Arbeitsmarkt ein, sondern auch in die nicht-deutschen Arbeitsmärkte in den Ländern aus denen die Flüchtlinge stammen. Das ist jedoch deswegen fatal, da dort dann den Unternehmen ein wesentlicher Produktionsfaktor (Arbeitskraft) entzogen wird und sie ihre Produktion gegebenenfalls einstellen müssen. Boaaahhh…

Falsche Statistiken als Entscheidungsvorlage

04.06.2015 Entscheidung, Wahrnehmung Keine Kommentare

Sonnenuntergang über dem Hessischen Staatstheater Darmstadt

Beispiel: Momentaufnahme für eine Wetter Statistik

Geht das überhaupt, dass Statistiken „falsch“ sind? Immerhin handelt es sich um Mathematik, eine exakte Disziplin. Könnte es sein, dass „wissenschaftlich abgesichert“ bedeutet, dass die Statistiken immer, dass heißt „regelmäßig“, schlicht gefälscht sind, wenn sie dann auf den Tisch eines politischen Entscheiders kommen? Aber wer dann stiftet zur Fälschung an? Bedeutet dass, die deutsche Politik hat mit ihren Entscheidungen immer falsch gelegen, weil die Entscheidungsvorlage manipuliert wurde in einer bestimmte Absicht? Ist das vorsätzlich, organisiert, kriminell statt wie angenommen nur fahrlässig?

Zu Statistiken gehört immer die Angabe der Fehlerwahrscheinlichkeit in Prozent, die Spezifikation und der Meßzeitpunkt. Weil man ja nicht gesamt existierenden und spezifizierten Menge untersucht, sondern nur eine „signifikante“ Auswahl, gibt es Abweichungen. Außerdem ist eine Statistik retrospektiv und nur zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Vergangenheit gültig. Hinzukommt so etwas, wie die Heisenberg’sche Unschärfe, dass heißt, die Beobachtung des Objektes verändert das Verhalten den Objektes. Über die Zukunft kann ich keine Statistik machen, weil es die zu untersuchende Menge ja noch gar nicht gibt. Finde ich jetzt nicht so schwer zu verstehen, oder doch?

Ich lese gerade die Pressemitteilung „Niedrigste Geburtenrate weltweit“, Hamburg, 29.05.2015,
„Demografischer Abwärtstrend gefährdet Standort Deutschland“
gemeinsamen Studie der BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesell- schaft und des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts (HWWI), mit dem diesjährigen Schwerpunkt Arbeitsmarktperformance.

http://www.hwwi.org/fileadmin/hwwi/Mediencenter/Pressemitteilungen/2015_Pressemitteilungen/2015-05-11/20150529_PM_IBC_Geburtenrate_HWWI.pdf

Was könnte wohl „signifikant“ bedeuten für den Schwerpunkt der Studie „Arbeitsmarktperformance“? Da liegt doch schon der Hund begraben. Und suggeriert wird, dass es sich um eine Statistik zur demographischen Entwicklung handelt. Das ist ein himmelweiter Unterschied und hier fängt die Verdrehung der Realitäten an. Angenommen, das Ergebnis, der Zweck, das Ziel und das Meinungsbild, was erreicht werden soll, der Studie ist vorgegeben, welche Statistik benötige ich?

Fit werden für die Renaissance der Biedermeier-Zeit

12.01.2015 Auffassung, Gedanken 1 Kommentar

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Gelesen in der FASZ – Feuilleton vom 11. Januar 2015

Ich habe das „Prädikat für schönste Sätze“ vergeben an:

„Was sich nicht ändern darf, ist die Fähigkeit des Einzelnen, sich einen eigenen Plan zu machen und den amtlichen Ansagen ganz private Interpretationen der Welt entgegen zu stellen.“

Nachfolgender Platz:

„Das gute Leben kommt selten durch das brave Befolgen von Regeln zustande.“

Last, but not least:

„Savoir se débrouiller – sich selbst aus dem Schlamassel ziehen zu können, das ist eine nationale Kunst, die in der Schule nicht gelehrt wird.“

Und der Hammer der, wie ich den derzeitigen Hype, „Renaissance der Biedermeier-Zeit“, sehe, lautet:

„Sie rüstet einen für die Wechselfälle der großen Politik, für globalwirtschaftliche Machtverschiebungen und plötzlich auftretende soziale Bewegungen, macht immun gegen die wohlklingenden Slogans der neoliberalen und sonstigen Ideologien und befähigt einen im besten Fall, sich im Windschatten der Welt in irgendwelchen Gärten schöne Tage zu machen.“

Waaaoooohdas ist individuelle Lebensqualität.

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