Kategorie: Gedanken

Blaue EU-Schafe

01.09.2017 Gedanken Keine Kommentare

Alle sind gleich – Jeder ist wichtig. Installation des Aktionskünstlers und Blauschäfers Rainer Bonk am 1. September, dem Tag an dem der Zweite Weltkrieg mit dem deutschen Überfall auf Polen 1939 begann, dem Tag, an dem Muslime ihr Opferfest yaum an-nahr mit der Schlachtung von Hammel begehen, der Tag an dem das geänderte Tierschutzgesetz in Kraft tritt, welches als Ausnahme die Schlachtung trächtiger Muttertiere in Deutschland legalisiert.

Globale Auswirkungen des deutschen Mindestlohns

20.10.2015 Gedanken Keine Kommentare

Erstes Semester VWL-Vorlesung: Stichwort Preiskontrollen durch den Staat. Im Vergleich zum Marktgleichgewicht geht die Nachfrage nach Arbeitskraft zurück und das Angebot an Arbeitskraft weitet sich aus. Es kommt zu einem Überschussangebot. Dieses bleibt bestehen und wird im Fall von Arbeitskräften mit Hartz IV subventioniert. Dies führt dazu, dass Arbeitskräfte aus nicht-deutschen Arbeitsmärkten nach Deutschland wandern und die dortigen Arbeitsmärkte empfindlich gestört werden. Die Politik der GroKo greift damit nicht nur in den deutschen Arbeitsmarkt ein, sondern auch in die nicht-deutschen Arbeitsmärkte in den Ländern aus denen die Flüchtlinge stammen. Das ist jedoch deswegen fatal, da dort dann den Unternehmen ein wesentlicher Produktionsfaktor (Arbeitskraft) entzogen wird und sie ihre Produktion gegebenenfalls einstellen müssen. Boaaahhh…

Fit werden für die Renaissance der Biedermeier-Zeit

12.01.2015 Auffassung, Gedanken 1 Kommentar

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Gelesen in der FASZ – Feuilleton vom 11. Januar 2015

Ich habe das „Prädikat für schönste Sätze“ vergeben an:

„Was sich nicht ändern darf, ist die Fähigkeit des Einzelnen, sich einen eigenen Plan zu machen und den amtlichen Ansagen ganz private Interpretationen der Welt entgegen zu stellen.“

Nachfolgender Platz:

„Das gute Leben kommt selten durch das brave Befolgen von Regeln zustande.“

Last, but not least:

„Savoir se débrouiller – sich selbst aus dem Schlamassel ziehen zu können, das ist eine nationale Kunst, die in der Schule nicht gelehrt wird.“

Und der Hammer der, wie ich den derzeitigen Hype, „Renaissance der Biedermeier-Zeit“, sehe, lautet:

„Sie rüstet einen für die Wechselfälle der großen Politik, für globalwirtschaftliche Machtverschiebungen und plötzlich auftretende soziale Bewegungen, macht immun gegen die wohlklingenden Slogans der neoliberalen und sonstigen Ideologien und befähigt einen im besten Fall, sich im Windschatten der Welt in irgendwelchen Gärten schöne Tage zu machen.“

Waaaoooohdas ist individuelle Lebensqualität.